Insel Föhr

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Föhr Info

Föhr, die grüne Insel in der Nordsee, zeichnet sich durch ein besonders mildes Reizklima aus. Die vorgelagerten Nachbarinseln Amrum und Sylt sowie die Halligen sind wie ein Schutzschild und bewahren die Insel vor den rauen, stürmischen Nordseewinden und schlechtem Wetter. Das Klima wird zudem durch den Golfstrom begünstigt. Die Wirkung: Einmal auf Föhr angekommen, spüren Urlauber die sanfte Nordseebrise, die nach Meer riecht, nach Salz schmeckt und angenehm auf der Haut prickelt.

"Tief durchatmen!". Bei Spaziergängen an der frischen Luft mit den typischen Klima- und Temperaturwechseln des Reizklimas ist der Alltag sofort wie weggeblasen, zudem werden Immun- und Herz-Kreislaufsystem gestärkt. Klima, Luft und die längere Sonnenscheindauer auf der Nordseeinsel sorgen noch Wochen nach dem Urlaub für eine gesunde und ausgeglichene Ausstrahlung. Föhr ist die Insel mit dem besonderen Wohlfühleffekt - perfekt, um es sich eine Woche lang rundum gut gehen zu lassen.

Föhr ist mehr als Meer. Denn es gibt immer mehr zu entdecken. Und selbst wenn man die Insel in- und auswendig kennt und jeden Stein umgedreht, jedes Schaf gestreichelt und an jedem Strand eine Burg gebaut hat, gibt es immer noch genug Freizeitaktivitäten, um die Kleinen zu unterhalten.

Die Vielfalt der Insel macht sich bereits bei der Suche nach der richtigen Unterkunft und der Kinderbetreuung bemerkbar.

Auf Föhr können urlaubende Eltern zwischen unzähligen verschiedenen Unterkünften wählen: die Doppelhaushälfte unter Reet mit Garten? Oder doch eine moderne Wohnung in Strandnähe in dem Inselstädtchen Wyk? Egal, wie sie sich entscheiden. Ihre Kinder können unbeschwert toben und spielen. Schlängelt sich doch mal eine Straße zwischen Feldern und Dünen, Häusern und Spielplätzen hindurch, kommen nur wenige Autos vorbei. Und diese fahren behutsam über die Insel, denn die Föhrer sind stolz auf die Kinderfreundlichkeit ihrer Heimat. Das ist purer Luxus exklusiv für Eltern!

Urlaub auf dem Bauernhof, da gibt es frisch gemolkene Milch, süße Erdbeeren aus dem Obstgarten und blökende Schafe auf der Weide nebenan. Besonders für die kleinen Urlauber sind Ferien auf dem Bauernhof ein unvergessliches Erlebnis. Insgesamt 66 Bauernhäuser stehen auf der Nordseeinsel Föhr als Urlaubsquartier zur Verfügung. Außerdem gibt es 40 so genannte Aussiedlungshöfe mitten in den gruünen Marschwiesen.

Auch wenn nebenan die Schweine grunzen und hinter dem Hof das Federvieh scharrt und gackert: In den Zimmern und Ferienwohnungen auf den Bauernhöfen  mu?ssen Urlauber nicht auf moderne Annehmlichkeiten verzichten. Satelliten-TV und Ku?chen mit Geschirrspu?ler und Mikrowelle gehören bei vielen Bauernhöfen ebenso zum Standard wie großzu?gige Badezimmer und Dienstleistungen wie Brötchenservice  oder Weckdienst.

Kinder nehmen einmalige Erfahrungen mit nach Hause: Wie kommt die Milch von der Kuh an das knusprige Müsli? Und wie wird aus dem krausen Schafsfell weiche Wolle? Wie schnell fährt ein Traktor? Und den Hühnern kann man prima die Eier wegnehmen.  Die gibt es nämlich gleich zum Frühstück.
Die Insel Föhr liegt südöstlich von der Insel Sylt, östlich von der Insel Amrum und nördlich der Halligen. Die Insel Föhr ist die zweitgrößte Insel der Nordsee und nur mit dem Schiff oder Flugzeug zu erreichen.

Föhr wird auch „die grüne Insel” genannt, da man schon bei Anreise mit dem Schiff von weitem die grünen Deiche erkennen kann und auch aus der Vogelperspektive sieht die Insel Föhr grün aus.

Durch die günstige Lage im Wattenmeer und im Windschatten der Insel Amrum und Sylt, ist die Insel Föhr vor den stürmischen Einflüssen der Nordsee relativ gut geschützt und so kann sich  Vegetation sehr gut entwickeln. Föhr ist in Nord-Süd-Richtung ca. 6,8 Kilometer breit und in Ost-West-Richtung ca. 12 Kilometer lang, und hat eine Fläche von 82,82 Quadratkilometern.

Der nördliche Teil der Insel Föhr besteht aus Marschland, im südlichen Teil der Insel Föhr befindet sich die höher gelegene Geest, die sich jedoch auch auf anderen Inselteilen finden lässt. Die höchste Erhebung der Insel Föhr liegt bei ca. 13 Meter über NN (Normalnull) in der Nähe der Gemeinde Oevenum.

Das Föhrer Marschland, ca. drei fünftel,  ist für die Landwirtschaft optimal geeignet. In den Geestbereichen, die ca. zwei fünftel der Gesamtfläche ausmachen, sind die meisten Ortschaften der Insel Föhr zu finden. Die meisten Bauerhöfe, auch Aussiedlerhöfe genannt, befinden sich in den Marschgebieten.

Bis zur ersten Groten Mandränke im Januar 1362 war die Insel Föhr genau wie die Nachbarinseln Amrum und Sylt mit dem Festland verbunden Festlands. Jedoch war das Landgebiet damals mit vielen Prielen durchzogen und mit der Nordsee verbunden.

Föhr gehört zum Kreis Nordfriesland und hat 8.647 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2007). Im Südosten der Insel liegt als einzige Stadt der Hauptort  Wyk (Fering: bi a Wik), der seit 1819 ein staatlich anerkanntes Nordseeheilbad ist. Die 16 Inseldörfer verteilen sich auf elf Gemeinden, da sich in der Vergangenheit einige Gemeinden zusammen geschlossen haben.

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